Gleich im ersten Anlauf hat es geklappt und ich habe in Weinheim das Limit für die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin unterboten. Im Vorlauf egalisierte ich in 13,11 Sekunden meine persönliche Bestleistung aus dem Jahr 2016. Ich war voll motiviert, wollte dem Trainer zeigen was ich verinnerlicht habe und bin im Finale voll auf Risiko gegangen. Leider habe ich bereits die 2. Hürde touchiert, was mir eine unsanfte Landung auf der Bahn einbrachte. Gott sei Dank waren es nur Abschürfungen und eine leichte Hüftprellung, die ich mir dadurch zuzog. Die Freude über das so früh erbrachte Limit überwiegt jedoch und lassen mich die Schmerzen vergessen.
Meinen ersten Wettkampfblock beschließe ich am Sonntag bei der Leichtathletik-Gala in Regensburg, davor bin ich noch beim 11. Liese-Prokopp-Memorial in St. Pölten am Start. Anschließend werde ich weiter an meiner Hürden-Technik feilen und mich unter Anleitung meines Trainers akribisch auf meinen EM-Einsatz im August in Berlin vorbereiten.