"Was lange währt, wird endlich gut!" So oder ähnlich könnte man den Verlauf meiner Einbürgerung mit einem Satz bezeichnen. Der 28. September 2015 wird mir deshalb den Rest meines Lebens als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem ich den Verleihungsbescheid in den Händen hielt. Die Tatsache, dass ich die Staatsbürgerschaft im besonderen Interesse der Republik Österreich verliehen bekam, macht mich natürlich sehr stolz. Damit ging eine lange Zeit voller Hoffnung, Warten, Ungewissheit und Enttäuschung zu Ende. Denn dies war nach 2010 und 2012 bereits der dritte Einbürgerungsantrag, den ich stellte. Nach zwei Ablehnungen deutete jedoch seit Februar diesen Jahres doch einiges auf eine positive Entscheidung hin, da ich mit dem Erbringen des Limits für die Halleneuropameistschaften in Prag und weiteren guten Leistungen wie dem Staatsmeistertitel doch einige starke Argumente aufweisen konnte. Leider konnte ich aufgrund von Verzögerungen im Entscheidungsprozess an jener nicht teilnehmen. Des Weiteren verpasste ich auch Höhepunkte wie die European Games in Baku und die Universiade in Gwangju. Letztendlich konnte ich dies aber verschmerzen, denn die Freude über die Chance, ab jetzt an vielen internationalen Meisterschaften und Olympischen Spielen für Österreich teilnehmen zu dürfen, überwiegt allen Enttäuschungen der Vergangenheit. So darf ich ab nun freudestrahlend einer sportlichen und beruflichen Zukunft in Österreich entgegenblicken.
Verleihung der Österreichischen Staatsbürgerschaft
Im Bild mit dem Salzburger Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer